Schnittstellen-Design: damit Ihre Systeme miteinander sprechen
Die meisten Unternehmen haben nicht zu wenige Systeme, sondern zu wenige Verbindungen dazwischen. Wir entwerfen Schnittstellen und automatisierte Workflows, damit Daten dorthin fließen, wo sie gebraucht werden – ohne dass jemand sie von einem Bildschirm abtippt.
Das Problem: der Mensch als Schnittstelle
Wo zwei Systeme nicht verbunden sind, übernimmt ein Mitarbeiter die Übertragung. Das ist teuer, langsam und fehleranfällig – und es fällt selten auf, weil es sich eingespielt hat.
Woran Sie fehlende Schnittstellen erkennen:
- Aufträge werden aus dem einen System in das andere übertragen
- CSV- und Excel-Exporte sind fester Bestandteil des Tagesgeschäfts
- Stammdaten weichen zwischen Systemen voneinander ab, und niemand weiß, welche stimmen
- Auswertungen dauern Tage, weil erst Daten zusammengetragen werden müssen
- Ein Krankheitsfall legt einen ganzen Ablauf lahm, weil nur eine Person den Transfer macht
Was wir bauen
Schnittstellen-Konzept
Vor der ersten Zeile Code steht die Frage, welche Daten in welche Richtung fließen, was das führende System ist und was bei einem Fehler passieren soll. Ohne diese Festlegung entstehen Schnittstellen, die niemand mehr warten kann.
API-Anbindungen
Anbindung an vorhandene Programmierschnittstellen von ERP-, CRM-, Warenwirtschafts- und Cloud-Systemen – inklusive Authentifizierung, Fehlerbehandlung und Protokollierung.
Automatisierte Datenübertragungen
Regelmäßige, überwachte Übertragungen zwischen Systemen. Mit Benachrichtigung, wenn ein Lauf fehlschlägt – und nicht erst, wenn es jemandem auffällt.
Workflow-Automatisierung
Freigaben, Benachrichtigungen und Folgeschritte laufen automatisch an, sobald ein Ereignis eintritt. Statt Erinnerungs-E-Mails gibt es einen Status.
Software-Verknüpfungen ohne API
Auch für Systeme ohne offene Schnittstelle gibt es Wege – Datenbankebene, Dateischnittstellen, Middleware. Wir sagen vorher, welcher Weg tragfähig ist und welcher eine Notlösung bleibt.
Worauf wir dabei achten
- Ein führendes System je Datenart – sonst entsteht Streit darüber, welcher Datensatz gilt
- Fehler dürfen nicht still scheitern: jede Schnittstelle protokolliert und meldet
- Wiederholbarkeit: ein abgebrochener Lauf darf beim erneuten Start keine Dubletten erzeugen
- Dokumentation, die auch ein anderer Dienstleister lesen kann
- Datenschutz: personenbezogene Daten werden nur übertragen, wo es einen Grund dafür gibt
Was Sie davon haben
- Vernetzte Systeme statt Insellösungen
- Deutlich weniger manuelle Arbeit und Übertragungsfehler
- Aktuelle Zahlen, weil Daten nicht erst zusammengesucht werden müssen
- Abläufe, die nicht an einzelnen Personen hängen
- Eine Grundlage, auf der sich weitere Automatisierung überhaupt erst lohnt
Häufige Fragen
Unsere Software hat gar keine Schnittstelle. Geht das trotzdem?
Meistens ja. Es gibt Wege über Datenbanken, Dateiübergaben oder Middleware. Wir prüfen das im Einzelfall und sagen offen, wenn ein Weg zu instabil wäre, um ihn zu empfehlen.
Wer betreibt die Schnittstelle später?
Das entscheiden Sie. Wir können den Betrieb und die Überwachung übernehmen oder die Schnittstelle vollständig dokumentiert an Ihre IT übergeben.
Was passiert, wenn ein System aktualisiert wird?
Deshalb gehören Protokollierung und Überwachung von Anfang an dazu. Bricht eine Schnittstelle nach einem Update, wird das gemeldet, bevor Daten fehlen.
Welche Daten tippen Ihre Mitarbeiter noch ab?
Nennen Sie uns zwei Systeme, zwischen denen es hakt. Wir sagen Ihnen, ob und wie sich das verbinden lässt.